Impulse setzen und neue Perspektiven eröffnen:

Coaching für ein sinnerfüllteres Leben

Mehr (Selbst)Bewusstsein entwickeln und Achtsamkeit erfahren

Achtsamkeit und Bewusstheit sind Begriffe, die uns immer öfter begegnen - doch was genau bedeutet Achtsamkeit eigentlich, wie kann ich meinen Alltag bewusster und sinnerfüllter gestalten und warum kann es heilend sein, achtsam und (selbst-)bewusst durchs Leben zu gehen?

In der absichtslosen Begegnung mit Pferden wird Achtsamkeit (be)greifbar und Bewusstheit erlebbar - und wir lernen uns selbst dabei besser kennen. Unsere Wahrnehmung wird trainiert und unsere Aufmerksamkeit uns selbst gegenüber gestärkt. Wir können zur Ruhe kommen, den Zauber des Augenblicks genießen und neue Kraft tanken. Durch die Spiegelungsfähigkeit der Pferde werden wir uns außerdem unserer eigenen, individuellen Ausstrahlung bewusster.

Reitkenntnisse oder Erfahrungen mit Pferden sind KEINE Voraussetzungen!

Das Achtsamkeits-Coaching ist für jeden Menschen geeignet, der sich näher kommen und seine Wahrnehmung trainieren möchte, nach Ruhe, Raum und Zeit für sich selbst sucht und eine innere Herzensverbindung zu Pferden hat.

Die Beginnerpauschale für 45 Minuten begleiteten Erst-Kontakt mit einem der Seminarpferde plus Austausch/Gespräch liegt bei 50 Euro. 

Coaching für Reiter und Pferdebesitzer

Angst vor dem eigenen Pferd - und dann?

Vor allem nach einem schweren Sturz kann es passieren, dass wir uns unserem eigenen Pferd nicht mehr angstfrei nähern können; geschweige denn entspannt im Sattel sitzen. Es ist keine Schande und kein Versagen, sich vor dem eigenen, doch so geliebten Tier zu fürchten - Pferde sind schließlich kraftvolle, respekteinflößende Wesen. Auch stehen hinter der Angst oft größere Lebensthemen, die sich nun im Spiegel des Pferdes zeigen.

Was also tun, wenn das Lieblingshobby, vielleicht sogar die große Leidenschaft, von unseren Befürchtungen so sehr überschattet wird, dass wir und unser Pferd darunter zu leiden beginnen?

Ängste mögen es, angeschaut und angenommen zu werden, in Selbstliebe und Selbstakzeptanz - und genau damit fangen wir an. Wir wagen neue Sichtweisen, entwickeln neue Blickwinkel - ohne Druck, fixe Leistungsziele und immer auf Basis bewusst gefasster Entscheidungen und in Kooperation mit dem Pferd.

Hinter jeder Angst verbirgt sich eine Chance. Beginnen wir damit, sie zu entdecken!  

Pferd, Beruf, Familie, Partnerschaft - eine Zerreißprobe?

Immer öfter erlebe ich es, dass für Pferdebesitzer aus Freude Frust wird - das Pferd wird mühsam zwischen die steigenden Anforderungen des Alltags gequetscht und sie tauchen nur noch gehetzt am Stall auf, um nicht minder gehetzt wieder zu verschwinden. Auch ich hatte Zeiten, in denen ich mich gefragt habe, warum ich mir nicht lieber Malen nach Zahlen als Hobby ausgesucht habe. Gerade dann, wenn ich als Freiberuflerin und alleinerziehende Mutter das Gefühl hatte, dass der Tag nicht genug Stunden hat, verlor mein Pferd ein Eisen oder hatte plötzlich einen neuen Husten-Schub - und ich geriet an die Grenzen meiner Belastbarkeit.

Pferde sind ein intensives, mitunter kostspieliges Hobby, das viel Zeit verlangt - und unser Leben verläuft nicht immer nach Plan. Umso wichtiger ist es, dass wir danach schauen, uns selbst regelmäßige, kraftspendende Auszeiten zu verschaffen. Denn sind wir dauerhaft gestresst, wird früher oder später auch unser Pferd Verhaltensauffälligkeiten zeigen oder abstumpfen. Nur mit einer ausgewogenen Work-Life-Balance gelingt es, ein solch zeitaufwändiges Hobby, Beruf, Familie und Freunde unter einen Hut zu bekommen und die Partnerschaft so zu pflegen, dass sich der wichtigste Mensch in unserem Leben nicht vernachlässigt fühlt.

Gemeinsam schauen wir nach Stressoren und Kraftspendern, entwickeln Wege, wie wir auch in anspruchsvollen Zeiten unserem Tier gerecht werden und Pferd, Familie und Partnerschaft harmonisch miteinander verbunden werden können. Angeleitete Achtsamkeitsübungen und Klangduschen helfen, wieder zu innerer Ruhe zu finden und bei der Zeit am Stall auf Qualität statt auf Quantität zu setzen. Zehn Minuten aufmerksames, entspanntes Zusammensein mit dem Pferd stärkt die Bindung nämlich mehr als eine Stunde fahriges Training, bei dem wir mit unseren Gedanken woanders sind.

Haltungsberatung: Der ideale Stall für Pferd und Mensch

Existiert er überhaupt - der ideale Stall?

Obgleich ich eine Befürworterin des Offenstall-Konzeptes bin, gibt es für mich auch bei der Wahl des passenden Stalls weder Dogmen noch Patentrezepte. Wenn ein Pferd achtzehn Jahre in einer Box verbracht hat und nie ein Herdenleben kennengelernt hat, kann es vollkommen überfordert damit sein, in einen Offenstall umzuziehen und sich in einer Herde voller Jungpferde zurechtzufinden. Genauso kann es eine Quälerei sein, ein freiheitsliebendes Pferd von der Offenstallhaltung in eine einsame, dunkle Box zu verlegen.

Eine der größten Herausforderungen im Reiterleben jedoch ist es, den passenden Stall für Pferd UND Mensch zu finden, denn wir haben unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben. Bei meiner Form der Haltungsberatung geht es immer um beide Beteiligten - das Pferd und den Menschen. Kein Pferd hat etwas davon, wenn sein Besitzer am Stall dauerhaft unglücklich ist  und niemals sollte das Pferd wegen Schwierigkeiten des Besitzers vorschnell seine geliebte Herde verlassen müssen.

Wir schauen uns gemeinsam und in aller Ruhe eventuelle Konfliktherde innerhalb der Stallgemeinschaft an, suchen nach verbindenden Lösungswegen und finden heraus, welche Haltung dem Pferd am besten bekommt oder wie die jetzigen Bedingungen optimiert werden können.

Wenn das geliebte Pferd ins Licht geht

Zu den schmerzhaftesten Erfahrungen des Reiterlebens gehört jener Moment, in dem wir uns von unserem geliebten Tier verabschieden müssen. Dank der Domestizierung sind wir dabei in der Regel diejenigen, die finale Entscheidungen fällen müssen – und oft quälen wir uns anschließend mit Schuldgefühlen und Grübeleien darüber, ob wir etwas übersehen oder falsch gemacht haben. Doch auch, wenn ein Pferd urplötzlich unter seinem Reiter zusammenbricht oder nachts auf der Weide an einer Kolik stirbt, fragen wir uns unweigerlich nach einer möglichen Schuld, nach einem möglichen Versäumnis.
Das beraubt uns der Chance, zu sehen, welche goldene Erfahrungen das Zusammensein mit dem Tier uns geschenkt hat und nimmt uns die tiefen, ehrlichen Gefühle der Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit. Auch haben viele Pferdebesitzer größte Schwierigkeiten, ihr geliebtes Tier los- und in Frieden gehen zu lassen.

In diesen Fällen helfe ich dabei, zu erkennen, welche Geschenke das Pferd seinem Menschen zukommen lassen hat und wie er mit dem Schmerz des Loslassens umgehen kann, ohne sich darin zu verlieren. Auch können wir gemeinsam versuchen, die Gefühle der Schuld und des Versäumnisses zu klären und zu erlösen, sodass Raum für Neues frei wird. Mit Hilfe eines Klangrituals und einer geführten meditativen Reise kann der Mensch seinem Pferd noch einmal begegnen, sich bei ihm für die gemeinsame Zeit bedanken und sich in aller Ruhe von ihm verabschieden.

 

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